Chronik der Brotbackfreunde

Es begab sich aber zu der Zeit, als der Kaiser Augustus...
äh... im Jahre 2008 saßen die beiden Kirchlauterer Mario Bayer und Mirko Kleinknecht an einem Tisch auf der Maibaumaufstellung in Pettstadt. Da meinte Mirko, dass der Oberlippenbart, den Mario in dieser Phase seines Lebens trug, ihn wie einen 40 jährigen Greis scheinen ließe. Nun begannen beide über das Alter zu philosophieren. „Ich hab mich zum ersten ma alt g´fühlt, wie ich zum 30. von meiner Mudder an Brotbackautomat gschenkt gricht hab!“, beklagte sich M. Kleinknecht. „BROTBACKAUTOMAT“, ein Wort, das die Engelsglocken im Gehörgang seines Gesprächspartners zum läuten brachte. Mirko ließ sich schließlich dazu überreden, Mario den Brotbackautomaten zu schenken.

Wie es das Schicksal vorgesehen hatte, wurde einige Wochen später der VfR Kirchlauter Meister und die beiden oben genannten saßen wieder zusammen. Mario hatte nun keinen Schnauzer mehr, aber dafür eine Idee für die bestmögliche Verwendung des Brotbackautomaten. Eigentlich entstand die Idee mehr aus Trotz um Mirko bereuen zu lassen, dieses mächtige Gerät herzugeben. Jedenfalls kam zur Sprache nun ein Verein namens Brotbackfreunde zu gründen. Nach einigem Amüsement über diesen Vorschlag, begeisterten sich allerdings schnell Gleichgesinnte dafür. Kurz darauf fand auch schon das erste „Brotbackfreunde-Treffen“ statt, bei dem die so genannten Gründerväter teilnahmen. Zu diesem Zeitpunkt gab es sogar schon Polo-Shirts mit einem Logo, das schon fast dem jetzigen Brotbackfreunde-Emblem entsprach.

Anwesende Gründerväter waren: Mirko Kleinknecht, Mario Bayer, Thorsten Ammon, Steffen Zettelmeier, Michael Zettelmeier und Jonas Kapitz.

Aus dieser kleinen Gruppe wurden bis heute 15 "1/2" Mitglieder. Natürlich kommen immer wieder Anfragen von Brotbackfreundeanwärtern. Allerdings ist es nicht unser Ziel, ein möglichst großer Verein zu werden, sondern nur aktive Mitglieder zu haben, auf die man sich immer verlassen kann.

So glänzten wir trotz unberechtigten Widerstandes manch konservativer Kirchlauterer und absichtlicher NICHT-Erwähnung in der Tageszeitung, bei unserem ersten öffentlichen Auftritt am Weihnachtsmarkt.
Im Sommer 2009 organisierten die Brotbackfreunde selbständig und erneut gegen einige Widerstände ein Siedlungsfest und belebten damit eine alte Tradition wieder. Das Fest übertraf alle Erwartungen: „Das schönste Fest auf dem ich je war!“, schwärmt Reinhard Höllisch, ein Besucher. Besonders positiv aufgenommen wurden die zahlreichen originellen Ideen, wie die „Seniorengarnitur“, die altersgerecht ausgestattet auch die älteren Mitbürger zum Verweilen einlud. So feierte man bis tief in die Nacht.

Was die Zukunft auch bringen mag, eines ist sicher: Die Brotbackfreunde gehen ihren Weg und werden noch einiges auf die Beine stellen, denn unser Leitspruch lautet:

Die Brotbackfreunde halten zusammen.
Die Brotbackfreunde sind immer füreinander da.
Die Brotbackfreunde backen zusammen Brot und sind auch Freunde.